Spitzbergen intensiv

Reiseverlauf

1. Tag – Aufbruch zur Expedition, Ankunft in Oslo
2. Tag – Ankunft in Longyearbyen – Willkommen in der Arktis
3. Tag – Erkundungen in Longyearbyen, Boarding
4. Tag – Ny Ålesund & Magdalenefjord
5. Tag – Fahrt ins Packeis
6. Tag – Danskøya, Moffen & Murchinsonfjord
7. Tag – Alkefjellet, Vegafonna & Wahlbergøya
8. Tag – Bråsvellbreen, Vibebukta & Wilhelmøya
9. Tag – Anderssonbukta, Rindedalen, Kapp Lee
10. Tag – Boltodden & Brotneset
11. Tag – Burgerbukta & Samarinbreen
12. Tag – Poolepynten, Barentsburg & Tempelfjord
13. Tag – Rückflug bis Oslo
14. Tag – Heimreise

Kreuzfahrt nach Spitzbergen mit dem „gewissen Etwas“

Expeditionsreisen nach Spitzbergen gibt es inzwischen viele – aber in der Arktis Saison 2018 gibt es nur eine deutschsprachige an Bord der MS Stockholm. Auf diesem Juwel unter den Expeditionsschiffen stimmt einfach alles. Die bewegte Geschichte, die das Schiff hinter sich gebracht hat, seit es 1953 in Dienst genommen wurde und der liebevolle Umbau nach historischem Vorbild der Fram vom norwegischen Arktis-Forscher Fridtjof Nansen sorgen für die entsprechende Atmosphäre an Bord. Und neben der „Hardware“ ist auch für die Crew an Bord und Ihr deutschsprachiges Guide-Team jede Kreuzfahrt eine immer wieder neue Entdeckungsreise.

Auf gen Norden

Am späten Nachmittag brechen Sie in Longyearbyen auf ins Abenteuer. Hinaus aus dem Isfjord und durch das Prins Karls Forland geschützt erreichen Sie nach ruhiger erster Nacht am Morgen den Kongsfjord und Ny Ålesund. In der ehemaligen Kohlesiedlung finden Sie heute ein modernes, internationales Forschungszentrum. Trotzdem ist hier die Geschichte immer noch lebendig, die Aufregung, die Amundsen und Nobile verspürt haben müssen, als sie aufbrachen, um den Nordpol mit dem Luftschiff zu erobern liegt noch immer in der Luft.

Der Name ist Programm

Der weitere Verlauf Ihrer Spitzbergen Kreuzfahrt ist von jetzt an stark abhängig von den vorherrschenden Wetterverhältnissen. Sicher ist, dass es weiter Richtung Norden geht. Ob Sie aber weitere Aktivitäten im Nordwesten unternehmen wie einen Besuch von Smeerenburg oder Virgohamna, einen Abstecher zu den Brutkolonien auf Fuglesongen oder in den Raudfjord oder ob Sie direkt Kurs setzen Richtung Packeis entscheiden Kapitän und Expeditionsleiter nach eingehendem Studium aller vorliegenden Informationen.

Nach einer geraumen Zeit in der faszinierenden Welt des Packeises – mit hoffentlich außergewöhnlichen Begegnungen mit Robben und Eisbären, die hier in ihrer bevorzugten Sommerresidenz sind – setzen Sie die Entdeckungstour an Land fort. Auch die selten besuchte weil kaum kartierte Nordküste von Nordaustland steht Ihnen offen. In mehr als 10 Jahren hat die Crew jede Chance genutzt, eigenes Kartenmaterial zu erstellen, Buchten und Küstenlinien zu vermessen. Lassen Sie sich überraschen, vielleicht gelingt die Beobachtung einer Walrossherde aus Weibchen und Jungtieren auf Karl XII Øya?

Durch die Hinlopenstraße Richtung Sørkapp

Höhepunkte auf dieser Etappe sind sicher ein Besuch am Alkefjellet, steile Basaltklippen, auf denen bis zu 60.000 Brutpaare der Dickschnabellummen ihren Nachwuchs aufziehen. Und ein Abstecher zum Bråsvellbreen, Teil der längsten Gletscherkante der Nordhalbkugel. Dicht an dicht ergießen sich Schmelzwasserbäche ins Meer. Olgastretet, Barentsøya, Freemansundet… Wer weiß, was Kapitän und Expeditionsleiter noch so in petto haben.

Die letzte Etappe: der Südwesten

Nach Geröllwüsten und Tafelbergen im Osten sind Sie nun wieder zurück in dem Teil der Insel, der eindeutig alpinen Charakter hat und der für den deutschen Namen des Archipels verantwortlich ist. Schneebedeckte Berge, Gletscher, die bis ans Meer reichen, Fjorde voller Eisberge. Im Isfjord saftige Tundra, grasende Rentierherden, Polarfüchse mit neugierigem Nachwuchs und farbenprächtige Blumenteppiche. Nach 11 Tagen voller Erlebnisse, die Sie tief im Inneren berührt haben heißt es dann Abschied nehmen. Voll von Eindrücken treten Sie die Heimreise an und werden noch lange, nachdem Sie zurück im Alltag sind davon zehren.

Bitte beachten Sie den wichtigen Hinweis:

Flexibilität bei Tagesplan und Routenführung ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen und sicher durchgeführten Expedition. Sie gibt uns die Gelegenheit, Ihnen die größtmögliche Vielfalt an Landschaftsformen und Tierbegegnungen zu ermöglichen.

Unser Expeditionsleiter entscheidet gemeinsam mit dem Kapitän vor Ort über das endgültige Programm – falls nötig auch inklusive Plan A, B und C. Daher gilt das oben ausgeschriebene Programm lediglich als Beispiel.

Freuen Sie sich auf das Unerwartete – es ist Erbe und Reiz Ihrer Kreuzfahrt nach Spitzbergen!