Wind

Katabatische Winde

Wind – Diese Fallwinde (griech. kata: »hinunter«) brausen vor allem in der Antarktis mit extremer Geschwindigkeit die Flanken des Inlandeises hinab: Gemessen wurden bis zu 300 Kilometer pro Stunde! Kaltluftlawinen treten immer dann auf, wenn die Sonne Luft auf der Eiskappe erwärmt, wodurch die schwerere Kaltluft abwärts »fällt«.

Katabatische Winde treiben auch das Eis von der Küste weg und sorgen für schmale, eisfreie Zonen direkt am Eisschelf.

Im Winter herrschen in der Antarktis oft orkanartige Stürme, die durch die Fallwinde entstehen. Dies macht ihn zum windigsten Kontinent der Erde.

Windstärken (nach Beaufort)

WindstärkeBezeichnungWindgeschwindigkeit in KnotenSeegangsbildWellenhöhe in Metern
0Windstille1 knspiegelglatt0
1leichter Zug1 - 3 knleicht gekräuselt0 - 0,1
2leichte Brise4 - 6 knkurze/kleine Kämme, brechen nicht0,1 - 0,3
3schwache Brise7 - 10 knlange Wellen, Schaum, Kämme beginnen zu brechen0,4 - 1,0
4mäßige Brise11 - 16 knkleine weiße Schaumköpfe1,0 - 1,5
5frische Brise17 - 21 knmäßig lange Wellen mit Schaumkämmen2,0 - 2,5
6starker Wind22 - 27 knschaumige Wellen3,0 - 4,0
7steifer Wind28 - 33 knSee türmt sich und bricht4,0 - 5,5
8stürmischer Wind34 - 40 knhohe Wellenberge5,5 - 7,5
9Sturm41 - 47 knrollende See, Gischt, dichte Schaumstreifen7,0 - 10,0
10schwerer Sturm48 - 55 knsehr hohe Wellenberge, weißer Schaum, Sicht durch Gischt behindert9,0 - 12,5
11orkanartiger Sturm56 - 63 knaußergewöhnlich hohe Wellenberge, See weiß durch Schaum, Sicht durch Gischt behindert11,5 -16,0
12OrkanÜber 64 knLuft mit Schaum und Gischt angefüllt, Sicht stark behindert14,0 und mehr