Nahrungsnetze

Nahrungsnetze – Wer frisst wen?

Nahrungsnetze, also Sammlungen von Nahrungsketten, sind für das Nord- und Südpolarmeer sowie auch für die meisten Weltmeere in etwa identisch.

Pflanzenplankton unterschiedlicher Größe erscheint an der Spitze des Netzes. Es lebt nur in den oberen Schichten des Meeres und wird vom Tierplankton gefressen, das hauptsächlich aus sehr kleinen Schalentieren (wie dem »Krill«, also kleinen Krebsen) und Kleinformen anderer Tiere, einschließlich Fischen, besteht.

Das Tierplankton wird vorwiegend von größeren Fischen und Seevögeln gefressen, aber auch von Bartenwalen, die es mit ihren Filtern aus »Fischbein« im Maul aus dem Wasser filtern können. Die Fische werden wiederum von größeren Fischen, großen Seevögeln, Delphinen und Zahnwalen gefressen – und der Mensch ist der größte Räuber von allen. Da der Eisbär vor Ort keine natürlichen Feinde hat, bildet er das Ende der Nahrungskette. Abfälle aller Art sinken schließlich von den oberen Meeresschichten auf den Meeresboden hinab und ernähren dort Schwämme, Würmer, Weichtiere, Seesterne, am Meeresgrund lebende Fische und andere Tiefseekreaturen.