Entdecker

Schon seit Jahrhunderten erforschen die Menschen das Unbekannte. Die ersten Segler machten sich damals auf und entdeckten neue Kontinente und Meere.

Die intensive Erkundung der Polargebiete beginnt dann im 18. Jahrhundert. Forscher und Abenteurer begaben sich unter anderem auf die Suche nach der Nordost- und Nordwestpassage und suchten kürzere Wasserwege zwischen Asien und Europa. Auf der Südseite er Erde erforschte man derweil den Kontinent Antarktika. Immer mehr reizte schließlich der Gedanke an die Bezwingung der geografischen Pole. Ein langer und spannender Wettlauf begann … Während bei den Expeditionen die Schwerpunkte auf Geophysik, Ozeanographie, Biologie, oder Meteorologie lagen, waren die Gedanken der jeweiligen Expeditionsleiter ganz beim jeweiligen Pol.

Die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts wird oft als heroische Zeit der Polarfahrten bezeichnet. So lieferten sich Sir Robert Falcon Scott und Roald Amundsen ein Wettrennen zum Südpol, Robert Edwin Peary und Frederick Cook trugen eine öffentliche Schlammschlacht aus, wer als Erster am Nordpol gewesen sei. Die heutigen Fakten sprechen dagegen, dass einer der beiden nachweislich der erste Mensch am Nordpol war. Bewiesen ist aber die Überquerung des Nordpols per Luftschiff im Jahr 1926 von Umberto Nobile, Roald Amundsen und Lincoln Ellsworth. 1968 fand Ralph Plaisted als erster Mensch den Weg zum Nordpol über das Eis – mit Motorschlitten. Am 14. Dezember 1911 war der Entdecker Roald Amundsen der erste, der mit seiner Expedition den Südpol erreichte. Die unwirtlichen Gebiete der Nord-und Südpol-Regionen stellten alle Expeditionen vor große Anforderungen an Mut und technische Errungenschaften.

Lesen Sie in dieser Kategorie unseres Lexikons über die Entdecker, Forscher und Abenteurer, die lange vor uns den Weg in das kalte Unbekannte gewagt haben und somit den Weg ins ewige Eis für uns ebneten.

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