Singschwan

lat.: cygnus cygnus
engl.: whooper swan

Beschreibung Singschwan

Der Singschwan gehört zur Gattung der Schwäne und kann im Vergleich zu anderen Schwänen sehr ausdrucksvoll singen. Die Weibchen sind deutlich kleiner und leichter als die Männchen, das Gefieder ist bei beiden reinweiß und der Schnabel schwarz.

Im Gegensatz zu den Höckerschwänen ist ihr Hals gerade. Die Schwäne sind je nach Jahreszeit tag- und nachtaktiv. Außerdem sind sie sehr gute und ausdauernde Flieger und leben außerhalb der Brutzeit sehr gesellig. Freilebend erreichen sie ein Alter von bis zu 8 Jahren.

Lebensraum

Singschwäne sind im subarktischen Eurasien verbreitet. Während der Brutzeit trifft man sie in der osteuropäischen und sibirischen Taiga an. Zum Winter hin fliegen sie nach Mitteleuropa und sind dort im norddeutschen Tiefland und an den Küstengebieten zu finden. Doch auch im Sommer bleiben immer mehr Tiere in Mitteleuropa und brüten hier.

Nahrung

Da sie eher weniger Kleintiere fressen, ernähren sich die Singschwäne gerne von Wasserpflanzen, Gräsern und Wurzeln. Gelegentlich sieht man sie auch auf Rapsanbauflächen.

Fortpflanzung

Mit vier Jahren werden die Tiere geschlechtsreif. Die Nester werden am Ufer von Seen, Schwemmland und Flüssen errichtet. Während das Männchen energisch das Nest verteidigt, legt das Weibchen 5-6 Eier, die 35 Tage lang bebrütet werden. Kommt es zum Verlust des Geleges, ist kein Zweitgelege möglich. Sind die Jungen geschlüpft gehen sie sehr früh mit ihrer Mutter auf Nahrungssuche und sind nach 90 Tagen flugfähig. Sie verbringen den Winter mit ihrer Familie.