Möwen

Eismöwen · © Frank Fietz Eismöwen · © Frank Fietz

lat.: laridae
engl.: lariform birds

Beschreibung Möwen

Die Möwen gehören zur Ordnung der Regenpfeiferartigen, worunter auch Alkenvögel fallen. Besonders in der Arktis vertreten ist der Gryllteist. Es gibt circa 55 Arten bei 7 Gattungen. Die meisten Möwen sind mittelgroß bis groß und haben kräftige, schlanke Schnäbel, die leicht gekrümmt sind. Ihr Gefieder ist weiß-grau, was sich jedoch je nach Art unterscheidet. Möwen können bis zu 30 Jahre alt werden.

Lebensraum

Möwen sind fast weltweit verbreitet. Besondere Artenvielfalt ist in den kalten Klimazonen gegeben. Zur Überwinterung kommen diese auch oft an die Küsten Deutschlands. Generell leben Möwen an Küstengebieten oder großen Gewässern. Die Dreizehenmöwe, ebenfalls ein häufiger Vertreter in der Arktis, lebt auf hohem Gewässer. Zum Teil befinden sich Möwen auch schon in sehr stadtnahen Gebieten und treiben sich auf Müllhalden und fischverwertenden Betrieben rum.

Nahrung

Möwen fressen alles, was ihnen unter die Nase kommt. Überwiegend tierische Nahrung, wie Fische, Krebse und Weichtiere), aber auch Aas kommt auf die Speisekarte. Die Allesfresser machen wirklich vor nichts halt.

Fortpflanzung

Möwen gehören, wie die meisten Vögel, zu den Bodenbrütern. Sie versammeln sich, je nach Art, in Kolonien und das Weibchen legt 2-4 Eier. Ihre Nester verteidigen sie äußerst aggressiv. Nach 3-5 Wochen Brutzeit, schlüpfen die Jungen, die wiederum nach 3-9 Wochen flügge sind. Diese extreme Zeitspanne kommt zustande, da zum Beispiel die kleinen Zwergmöwen deutlich weniger Zeit brauchen, als die großen Möwen.

Anmerkung

Möwen, die an Salzwassergebieten leben, haben im Bereich der Schädelfront eine Salzdrüse sitzen. So können sie ohne Probleme das Salzwasser trinken und scheiden das Salz über die Nasenlöcher wieder aus.