Goldregenpfeifer

Goldregenpfeifer · © Sven Achtermann Goldregenpfeifer · © Sven Achtermann

lat.: pluvialis apricaria
engl.: eurasian golden plover

Beschreibung Goldregenpfeifer

Der Goldregenpfeifer stammt aus der Art der Regenpfeifer. Er unterscheidet sich von seinen Artgenossen durch seine weißen Unterflügel und Achseln, den stärker goldgeprägten Rücken und die kürzeren Beine. Im Frühling beginnen die Männchen bei der Balz einige aufwendige Singflüge.

Lebensraum

In Mitteleuropa ist der Vogel geradezu ausgestorben. Seine Heimat ist nun Island, Skandinavien und der Rand arktischen Tundra. Sie lieben Heiden, Moorlandschaften und Bergwiesen. Dort sollte jedoch das Gras nicht zu hoch sein und kaum Geäst herumliegen, damit sie sich zu Fuß gut fortbewegen können.

Nahrung

Den Großteil ihrer Nahrung, finden die Goldregenpfeifer auf dem Boden. Dort ziehen sie Regenwürmer aus dem Schlamm, fressen Insekten, Schnecken oder Würmer. Sollte dort nichts zu finden sein, bedienen sie sich auch an Beeren und Gräsern.

Fortpflanzung

Die Brutpflege wird von beiden Partnern übernommen. Meist werden vier Eier gebrütet, deren Küken dann nach 30 Tagen schlüpfen.

Anmerkung

Der Goldregenpfeifer gehört zu den Vögeln, deren Schutz es bedarf. Durch unter anderem industriellen Torfabbau und Grundwasserabsenkung kommt es zum drastischen Rückgang dieser Art. In Deutschland wurden 2012 nur noch 12 Pärchen vermutet.