Alkenvögel

Alkenvögel am Alkefjellet · © Sven Achtermann Alkenvögel am Alkefjellet · © Sven Achtermann

lat.: alcidae
engl.: auks

Beschreibung Alkenvögel

Alkenvögel stammen aus der Familie der Regenpfeiferartigen. Sie sind den Pinguinen in der Antarktis sehr ähnlich. Durch weit nach hinten angesetzte Beine, scheint es, als würden sie aufrecht stehen. Ihr schwarz-weißes Gefieder lässt sie dann wie die Vögel im Wrack im Südpolargebiet erscheinen. Ihre Flügel sind weitestgehend umgebildet, um sich besser im Wasser fortzubewegen. Im Gegensatz zu den gleichscheinenden Artgenossen, können die Alkenvögel aber noch fliegen. Gegen die Kälte sind sie mit schwarzgrauen Dunen ausgestattet, die sie schützen.

Lebensraum

Dickschnabellumme · © Sven Achtermann Dickschnabellumme · © Sven Achtermann

Die Alkenvögel sind nur auf der Nordhalbkugel ansässig. Während der Brutzeit leben sie in Kolonien, oft gelegen an Felsküsten- und Vorsprüngen. Da es auch Baumbrüter unter ihnen gibt, kommt es vor, dass sie im Wald leben- dann aber dort, wo starker Moos-und Epiphytenbewuchs herrscht. Hauptsächlich findet man Alkenvögel am Pazifik, vier Arten von ihnen haben sich am Atlantik angesiedelt. Die meiste Zeit verbringen sie im Wasser, da sie sich an Land etwas unbeholfen bewegen.

Nahrung

Das Grundnahrungsmittel sind Fische. Auch Krill steht gelegentlich auf dem Plan.

Fortpflanzung

Die Arten der Alkenvögel legen meist nur ein Ei. Die Gegend lässt es oftmals nicht anders zu, da die Nahrung knapp ausfällt. Dies ist jedoch je nach Art der Alkenvögel unterschiedlich. Der Lummenalk zum Beispiel, kann sogar ein Ei bei Gelegeverlust nachlegen. Die Brutzeit beträgt 27-30 Tage. Schlüpfen die Jungen, so verweilen sie nur 1-2 Tage am Standort des Geleges, danach geht es bereits auf ins offene Meer.