Knöllchenknöterich

Knöllchenknöterich · © Simon Bober Knöllchenknöterich · © Simon Bober

lat.: Polygonum viviparum oder P. vivipara
engl.: Alpine Bistort/Viviparrous Knotweed

Charakter Knöllchenknöterich

Knöllchenknöterich · © Elke Lindner Knöllchenknöterich · © Elke Lindner

Am langen aufrechten Stängel sitzen wechselständig, längliche am Rand gerollte Blätter. Die Oberseite hat eine dunkelgrüne Färbung, die Unterseite ist blaugrün. Den Blütenstand bildet eine weiße Scheinähre. Die Blätter sind an der Unterseite graugrün und oben dunkelgrün. Ihre Form ist  lang und schmal. Sie sitzen direkt am Stil an.

Größe

Bis zu 15 cm

Blüte

Im Juli und August blühen die kleinen weißen auf einer Scheinähre sitzenden Blüten des Knöllchenknöterich. Im unteren Bereich der Scheinähre werden die Blüten durch kleine rote, mitunter auch grüne Brutknöllchen ersetzt. Daher kommt auch sein anderer deutscher Name: Lebendgebährender Knöterich.

Standorte

Europäische und asiatische Arktis. Meist auf kalkhaltigen, feuchten bis trockenen Wiesen- und Schneeböden.

Sonstiges

Der Knöllchenknöterich ist besonders gut an die widrigen Bedingungen der Arktis angepasst. In manchen Jahren kann die Pflanze keine Blüten und Früchte ausbilden. Um die Art zu erhalten, pflanzt sich der Knöllchenknöterich teilweise ungeschlechtlich fort: in der Mutterpflanze keimen kleine Brutknöllchen, die irgendwann abfallen und eine eigenständige Pflanze bilden.