Magdalenenfjord

Der 8 km lange und 5 km breite Magdalenenfjord an der Nordwestküste Spitzbergens ist zu Recht der wohl bekannteste Fjord Svalbards. Berühmt für seine landschaftliche Schönheit – große Gletscher wie der Waggonway-Gletscher werden umrahmt von bizarr aufragenden Bergketten – waren seine »spitzen Berge« möglicherweise die, nach denen der Holländer Willem Barents 1596 Spitzbergen benannte.

Der Fjord wurde im 17. und 18. Jahrhundert von Walfängern genutzt, die hier den Blubber (Speck) der Wale auskochten. Reste der Öfen sind heute noch zu sehen. Die Begräbnisstätte der Walfänger befindet sich auf einer Halbinsel an der Südseite des Fjordes: Gravneset, die Gräber-Halbinsel. Etwa 150 Grabstätten sind hier erhalten.

Nicht nur Eiderenten, Gryllteisten und Küstenseeschwalben, sondern auch Eisbären können hier häufig beobachtet werden.