Brattahlid

Brattahlid ist eine ehemalige Wikingersiedlung, die 985 n.Chr. von Erik dem Roten gegründet wurde. Sie liegt auf der gegenüberliegenden Seite des Fjords bei Narsarsuaq. Man kann heute noch die Reste der ersten christlichen Kirche Grönlands dort bewundern, die nach der Frau Eriks – Tjodhilde benannt wurde. In unmittelbarer Nähe der Kirche stieß man auch auf die Überreste eines Langhauses, das 53 m lang und 14 m breit war, und dessen Torfwände bis zu 1,5 m dick waren. Der Sohn der beiden, Leif der Glückliche, wird als eigentlicher Entdecker Nordamerikas gehandelt, fast 500 Jahre vor Columbus.

Diese Gegend, die im innersten Teil des Erikfjords liegt, hat durch den Schutz des Fjords gegen kaltes und nebliges Küstenwetter die besten landwirtschaftlichen Nutzflächen Grönlands.