Südgeorgische Spitzschwanzente

Spitzschwanzente · © Dierk Ronneberger Spitzschwanzente · © Dierk Ronneberger

engl.: South Georgia Pintail
lat.: Anas georgica georgica

Beschreibung Südgeorgische Spitzschwanzente

Länge: 35 – 65 cm
Gewicht: Weibchen 460 – 610 g, Männchen 610 – 660 g

Die Südgeorgische Spitzenschwanzente wurde von James Cook bei der Landung (= Entdeckung) von Südgeorgien
im Januar 1775 erwähnt und als eigenständige Art bezeichnet. Die Einteilung in eine Unterart erfolgte erst später, daher die Bezeichnung Anas Georgica Georgica. Den deutschen Namen erhielt die Spitzschwanzente aufgrund ihrer deutlich verlängerten mittleren Steuerfeder. Besonders auffällig sind zudem bei Erpeln der gelbe Schnabel mit breiten dunkelgrauen Firstreifen an den Seiten. Bei den Weibchen ist der Schnabel gelblichgrün.

Lebensraum

Die Spitzschwanzente ist unterteilt in drei Unterarten, von denen eine bereits ausgestorben ist. Die Südgeorgische lebt nur auf Südgeorgien, die andere Unterart ist auf den Falklandinseln, der Subantarktis und Feuerland zu finden. Sie leben oftmals in Gemeinschaft, auch mit anderen Wasservögeln.

Nahrung

Die Hauptnahrung der Südgeorgischen Spitzschwanzente ist pflanzlich. Doch vor allem im Winter, wenn alles zufriert, muss sie auch auf andere Nahrung umsteigen. Hierzu gehören Kleinkrebse, Fadenwürmer, Schnecken und Muscheln. Sogar Abfälle und Aas wird nicht verschmäht. Diese ungewöhnliche Neigung einer Ente auch Aas zu fressen ist eine Anpassung an den unwirtlichen Lebensraum Südgeorgiens – ihnen bleibt schlicht keine andere Wahl.

Fortpflanzung

Im Schutz einer Büschelgrasfläche wird ein einfaches Nest errichtet. Die Brut findet nur einmal im Jahr statt.
Das Gelege besteht aus 4 – 8 rahmfarbenen Eiern. Diese werden 25 Tage lang bebrütet. Die Jungen sind Nestflüchter und verlassen nach wenigen Stunden gemeinsam mit den Eltern den Brutplatz. Bereits jetzt sind sie in der Lage eigene Nahrung zu sich zu nehmen.