Magellanpinguin

Magellanpinguin · © Stephani Drücker Magellanpinguin · © Stephani Drücker

engl.: Magellanic Penguin
lat.: Spheniscus magellanicus

Beschreibung Magellanpinguin

Körperhöhe: 70 cm
Gewicht: ca. 4 kg

Der Magellanpinguin gehört zu den Brillenpinguinen. Auf seinem Bauch finden sich einzelne, umregelmäßig verteilte schwarze Punkte und vorne über dem Auge färbt sich das Gefieder bis hin zur Schnabelwurzel leicht rosa. Ein Unterschied im Gefieder zwischen Männchen und Weibchen gibt es nicht. Der Magellanpinguin hat keinerlei Scheu vor dem Menschen, man kann sich ihm bis auf Armlänge nähern, ohne dass dieser Drohgebärden von sich gibt.

Lebensraum

Magellanpinguine leben an den felsigen Küsten Chiles, Argentiniens und den Falklandinseln. Hier beträgt der Bestand 100.000 Brutpaare. Die Pinguine sind wegen der Ölverschmutzung der Meere gefährdet.

Nahrung

Fische, Tintenfische und Krill – in gleichen Anteilen machen diese die Nahrung der Magellanpinguine aus. Sie jagen in 50 m Tiefe.

Fortpflanzung

Mit einem Abstand von vier Tagen werden zwei Eier in eine Mulde im Boden oder in eine Felsspalte gelegt. Diese werden 40 Tage lang bebrütet, wobei das Männchen das Weibchen nach 15-20 Tagen ablöst. Nach dem Schlüpfen sind sie beide im Wechsel für die Nahrungsbeschaffung zuständig. Obwohl die Eier gleich groß sind, wird das Jungtiere, welches zuerst schlüpft, bei der Fütterung bevorzugt. Nach 30 Tagen können die Jungen die Bruthöhle verlassen, finden hier aber noch Schutz vor der Kälte und der Nässe und verbringen dort noch 9-17 Wochen, ehe sie flügge werden, je nachdem, wie kräftig sie bis dahin sind.