Felsenpinguin

Felsenpinguin · © Olaf Carlsson Felsenpinguin · © Olaf Carlsson


englisch:
Southern Rockhopper Penguin
latein.:
Eudyptes chrysocome

Beschreibung Felsenpinguin

Körperhöhe: 45- 58cm
Gewicht: 2- 4kg
Das Gewicht ist abhängig von der Brutzeit.

Mit durchschnittlich 55cm Körpergröße zählt der Felsenpinguin zu den kleinsten Pinguinen und ist der kleinste in der Gruppe der Schopfpinguine. Von den anderen Schopfpinguinen ist er durch seine Größe und/oder seinem Vorkommen zu unterscheiden. Sofort ins Auge fallen der rote Schnabel, die rotbraune Iris und die rosafarbenen Füße.

Die markanten gelben Augenbrauen gehen in gelbe Strähnen über, die seitlich über den Augen platziert sind. Der Schopf wird durch schwarze strubblig abstehende Federn ergänzt. Felsen und lange Wege werden mittels des Doppelsprungs bewältigt, der dem Felsenpinguin den englischen Namen „Rockhopper“ gab.

Lebensraum

Die Felsenpinguine sind von Südamerika bis Neuseeland verbreitet. Es gibt drei verschiedene Unterarten. Der Bestand ist in den letzten Jahren extrem zurückgegangen. Vor allem auf den Falklandinseln gab es durch erhöhten Fischfang einen Bestandsrückgang um 88% – die Tiere mussten alle verhungern.

Nahrung

Felsenpinguine fressen alles was ihnen vor die Nase kommt. Krebstiere, Kalmare und kleine Fisch werden zum Teil in Gruppen gejagt. Grundsätzlich wird aber alles verschmäht was verzehrt werden kann.

Fortpflanzung

Der Felsenpinguin sieht klein und niedlich aus, aber wenn er seine Brut in Gefahr sieht, geht er äußerst aggressiv auf vermeintliche oder reale Feinde jedweder Größe los.

Die Nistplätze werden aus Steinen, Moos und Zweige für die maximal 2 Eier präpariert. Diese Nistplätze werden Jahr für Jahr aufs Neue aufgesucht; die Wege zu den eng beieinander liegenden Gelegen sind regelrechte durch die Jahre festgetretene Trampelpfade.

Um einigermaßen Schutz zu haben, nisten Felsenpinguine unter Felsüberhängen, in Felsspalten oder auch in abgelegten Nestern von Albatrossen, also hoch oben über allen. Das Weibchen legt zwei Eier, wobei das zweite größer ist und besser geschützt liegt. Oftmals ist es dieses Küken, dass überlebt. Nach 33 Tagen Bebrütung schlüpfen die Jungtiere und schließen sich nach einiger Zeit zu Gruppen zusammen um auf Nahrungssuche zu gehen. Nach 10 Wochen sind sie flügge und verlassen 20-25 Tage später den Nistplatz.