Eselspinguin

Eselspinguin · © Stephani Drücker Eselspinguin · © Stephani Drücker

engl.: Gentoo penguin
lat.: Pygoscelis papua

Beschreibung Eselspinguin

Körperhöhe: 70- 80cm
Körpergewicht: 4,5 – 6,5 kg

Auf dem ersten Blick ist der Eselspinguin anhand seines rot/schwarzen Schnabels und der leuchtendroten Füße zu erkennen. Ferner sind die weißen Flecken über den Augen, die meist über dem Kopf miteinander verbunden sind, typisch für diese Art,ebenso wie der etwas längere aufgefächerte Schwanz. Seinen Namen verdankt der Pinguin seinem unverkennbaren Ruf, der an das „I-Aaaah“ von Eseln erinnert. Sie sind die schnellsten Schwimmer unter den Pinguinen und können bis zu 27 km/h schnell schwimmen (einige Stimmen behaupten es seien sogar 36km/h).

Lebensraum

Die scheuen Eselspinguine brüten auf der antarktischen Halbinsel und den subantarktischen Inseln. Auch in der Zwischenzeit halten sie sich meist in der Nähe ihrer Brutgebiete auf. Dazu zählen u.a. die Falklandinseln und Kerguelen. Eine etwas kleinere Unterart lebt hauptsächlich auf den südlichen Orkneys und den Shetlandinseln.

Nahrung

Die Ernährungspalette ist einfach gestrickt: Fische und Krill. Dabei machen Fische die Hauptnahrung aus. Die Pinguine können bis zu 170 m tief tauchen, bleiben aber oft nur bei 60 m unter Wasser. Sie suchen Nahrung im Umkreis von 40 km ihrer Brutkolonie.

Fortpflanzung

Die Kolonien brüten entweder an flachen Küstenabschnitten oder im Binnenland zwischen Grasbüscheln. Es werden zwei Eier gelegt, die dann 34-36 Tage von beiden Elternteilen bebrütet werden. Nach 30 Tagen im Nest sind die Jungen flügge, doch erst nach 100 weiteren Tagen haben sie sich so weit gemausert, dass sie nun zum Tauchen bereit sind.