Plankton

Plankton (griechisch – das Umherirrende) sind frei im Wasser schwebende oder treibende Organismen. Sie können nur mit der Wasserströmung schwimmen. Nekton hingegen kann auch gegen die Meeresströmung anschwimmen. Es gibt auch Plankton, was in Süßwassergebieten lebt, hier führt es jedoch schnell zum „Umkippen“ der Seen. Neben dem bakteriellen Plankton wird wie folgt unterschieden:

Phytoplankton

Dieses pflanzliche Plankton wandelt unter der Einwirkung von Licht mittels Photosynthese aus Kohlendioxid und anorganischen Verbindungen seine Biomasse und dient so als Nahrungsgrundlage für andere Lebewesen (z.B. Zooplankton / Krill, Fische …). Phytoplankton ist der Primärproduzent (Urproduzent) des Stoffkreislaufs der Meere. Zwar besitzen manche Algen Geißeln zur Fortbewegung, doch für einen Ortswechsel ist letztlich nur die Meeresströmung relevant. Im Phytoplankton der Weltmeere sind wesentliche Mengen des Kohlendioxids der Erde gebunden.

Zum Phytoplankton gehören u.a.: Kieselalgen (Bacillariophyta), Dinoflagellaten (Dinoflagellata), Grünalgen (Chlorophyceae), Blaualgen (Cyanobakterien) …

Zooplankton

Unter Zooplankton verstehen wir tierisches Plankton. Dieses ernährt sich nicht von der Photosynthese sondern von anderen Organismen. Auch bis zu 9 m große Quallen, die nicht in der Lage sind entgegen der Meeresströmung zu schwimmen, zählen zum Zooplankton. Man unterscheidet zwischen herbivoren und carnivoren Zooplanktern. Die herbivoren Zooplankter ernähren sich direkt vom Phytoplankton, die carnivoren Zooplankter fressen anderes Zooplankton. Ohne die riesigen Planktonvorkommen in den polaren Gewässern würde den Plankton filtrierenden Bartenwalen wie zum Beispiel den Blau-, Buckel– oder Finnwalen oder Fischen wie dem Hering die Nahrungsgrundlage fehlen.

Zooplankton: Copepoden, Krill, Fischlarven, Borstenwürmer, Kleinkrebse und Krebslarven …

Wichtiger Bestandteil des Ökosystems

Siehe den Artikel zu Nahrungsnetzen.