Lemaire Channel

Lemaire Channel – Bizarr geformte und in vielen Farben schimmernde Eisberge halten im Lemaire Channel (Lemaire-Kanal) eine majestätische Parade ab. Es ist eine der spektakulärsten Schiffspassagen der Antarktis, die 1873 vom deutschen Kapitän Eduard Dallmann entdeckt wurde. Häufig erschwert Packeis die Weiterfahrt in Richtung Süden. Die Ruhe des Wassers hier bietet Kreuzfahrtreisenden einen Kontrast zum sonst so stürmischen Südpolarmeer.

Die Meerenge zwischen der Antarktischen Halbinsel und der 8 km langen Booth Insel ist 6 km lang und an der schmalsten Stelle nur 720 m breit. Die umgebenden Berge ragen bis zu 1000 m in die Höhe und Gletscher und Klippen spiegeln sich in den stillen Wasserflächen. Am nördlichen Eingang empfängt einen der Doppelgipfel Kap Renard.

Der Lemaire Channel wird auch Kodak Gap genannt, da er eine unglaubliche Vielfalt an Fotomotiven bietet und ein Höhepunkt vieler Kreuzfahrtreisen ist.