Astrolabe Island

Astrolabe Island (63°17′ S, 58°40′ W) ist eine knapp 5 km lange Insel in der Bransfield Strait. Sie wurde von der ersten französischen Antarktisexpedition (1837–1840) unter Jules Dumont d’Urville entdeckt und nach einem seiner zwei Expeditionsschiffe, der L’Astrolabe benannt.

Die vulkanisch anmutenden Gipfel sind bis zu 562 m hoch. Tatsächlich handelt es sich jedoch nicht um eine Vulkaninsel, wie z.B. Deception Island.  Zwar besteht Astrolabe Island aus metamorphem Gestein vulkanischen Ursprungs, die charakteristische Form erhielten die Zinnen jedoch durch die radiale Erosion glazialer Eiskappen. Die bizarren Klippen lohnen einen Besuch. Auf dieser von Menschen unbewohnten Insel wird einmal mehr der Überlebenswille der antarktischen Tierwelt deutlich. Besonders Zügel-(Kehlstreifen-), Adélie– und Eselspinguine leben auf dieser felsigen Insel und auch Kormorane, Antipoden-Seeschwalben und verschiedene Sturmvogelarten brüten hier. Pelzrobben sonnen sich auf Eisschollen oder am Strand.

Übrigens, ein Astrolab oder Astrolabium (griech. »Stern-Nehmer«) ist ein Messgerät zur Winkelmessung am Himmel, das schon seit 250 v.Chr. bekannt ist!