Antarktische Halbinsel

Blau schimmernde Eisberge, gewaltige Gletscherzungen, Robben, die sich auf Eisschollen ein Sonnenbad gönnen, Pinguine im Formationsflug unter Wasser, direkt neben dem Schiff auftauchende Wale – die Natur- und Tierwelt der Antarktischen Halbinsel fasziniert mit einzigartigen Eindrücken und ist die bekannteste Region der Antarktis.
Reisen zur Antarktischen Halbinsel werden so auch immer populärer.

Peninsula

Die Peninsula ist der nördlichste Teil des Antarktischen Kontinents und circa 1200 km lang. Über die Bezeichnung der Insel wurde lange zwischen Amerika und Großbritannien gestritten, sodass man die Insel, zumindest namentlich, aufteilte. Nördlich liegt heute das Grahamland (britisch) und südlich das Palmerland (amerikanisch). Politisch unterliegt sie aber dem Antarktisvertrag (siehe Antarktis).

Die Halbinsel ist äußert gebirgig und bis zu 2800 m hoch. Man sagt es sei eine Fortsetzung der südamerikanischen Anden. Hier herrscht das mildeste Klima der Antarktis und daher finden sich hier die meisten Forschungsstationen. Der nördlichste Teil der Peninsula ist Hope Bay.

Hier sind einige Reiseziele der Antarktische Halbinsel, die häufiger auf Expeditionsreisen besucht werden:

Crystal Sound und Marguerite Bay

Diese landschaftlich beeindruckenden Regionen im Südwesten der Antarktischen Halbinsel sind erst im Spätsommer zugänglich (69°30′ S, 65°0′ W). Marguerite Bay wurde 1909 von der Französischen Antarktis Expedition entdeckt und nach der Frau des Expeditionsleiters Dr. Jean-Baptiste Charcot benannt.

Hier werden häufig Weddell- und Krabbenfresserrobben, Buckel-, Zwerg- und Schwertwale beobachtet.

Torgersen und Anvers Island

Etwa 2000 Adéliepinguin-Paare begrüßen Sie bei Ihrem Besuch auf Torgersen. Genau gegenüber liegt die Insel Anvers mit der amerikanischen Antarktis-Station Palmer.

Gebiete auf und um Peninsula