Seymour Island

Seymour Island – Die Seymour-Insel liegt im Weddell-Meer südöstlich an der Nordsitze der Antarktischen Halbinsel. Sie ist nur einige wenige Kilometer von der nordöstlich liegenden Snow Hill Island entfernt und liegt östlich der James Ross Insel.

An der breitesten Stelle ist Seymour Island 8,8 km breit, in der Länge misst sie 19,2 km und die Fläche beträgt 100 km².

1843 entdeckte James Clark Ross die Insel und benannte sie nach dem Konteradmiral Sir George Francis Seymour. Heute steht auf der Insel der argentinische Stützpunkt wo Wissenschaften durchgeführt werden, unter anderem zu Polarlichtern, Meteorologie und Gletscherkunde.

An der Südküste, der Penguins Bay, steht eine Gedenktafel in Erinnerung an die zwei verschollenen Männer der schwedischen Antarktisexpedition unter Otto Nordenskjöld. Diese wurde 1903 von der Besatzung der argentinischen Korvette Uruguay dort angebracht und ist heute eine Historische Stätte und denkmalgeschützt.

Wegen der starken Winde und des relativ niedrigen Niederschlags ist die Insel meist eisfrei. Dies macht sie zu einem beliebten Lebensraum für viele Vögel. Neben Adéliepinguinen leben dort Antipodenseeschwalben, Dominikanermöwen und Raubmöwen.

Wie auf der James-Ross-Insel wurden auf Seymour Island viele Fossilien gefunden. Darunter ausgestorbene Pflanzen, Fische, Krokodile, Wale, Pinguine und Most- und Plesiosaurier.