Amundsensee

Die Amundsensee ist Teil des Südlichen Polarmeeres und erstreckt sich von 123° bis 110° westlicher Länge entlang der Antarktisküste zwischen Kap Dart im Marie-Byrd-Land im Westen und Kap Flying Fish der Thurston-Insel im Osten. Sie grenzt an die Bellingshausensee im Osten und die Ross See im Westen.

1929 wurde die Amundsensee von dem Norweger Nils Larsen erforscht, der sie nach seinem Freund und Landsmann Roald Amundsen benannte.


Vom antarktischen Festland ragt der Thwaites-Gletscher in die Amundsen-See, aus dem im Jahr 2002 ein 3.400 Quadratkilometer großes Stück herausgebrochen ist. Die Amundsensee ist größtenteils von einer im Durchschnitt 3 km dicken Eisschicht bedeckt, die aber in den letzten Jahren deutlich dünner wird, da Veränderungen der Windverhältnisse zu Warmwasserzuflüssen unter die Eisschicht führen.