Polar-Blog | Meldung aus der Kategorie: Polallerlei

Publiziert: Freitag, den 11. Januar 2013

Rettung aus dem Eis

Gleichzeitiger Wetter- und Mondwechsel halfen gemeinsam, das Eis zu brechen, das bis gestern eine Herde von zwölf Orkas an der Küste Kanadas lebensbedrohlich eingeschlossen hatte, wie auch SPIEGEL ONLINE berichtet.

Damit war Mutter Natur dieses Mal gnädig. Anders als vor 25 Jahren, als mitten in Zeiten des kalten Krieges eine ungeplante Rettungsallianz von USA und UDSSR drei Grauwale vor Alaska aus dem Eis befreite. Diese Rettungsaktion war nur möglich durch das von Greenpeace forcierte Medienspektakel und die unermüdlich engagierten Helfer aus der Bevölkerung, besonders der Inuit.

Auch wenn die Inuit noch immer dem Walfang für den eigenen Bedarf nachgehen, ist ihnen das Leben heilig. Die Rettungsaktion damals war so spektakulär und dramatisch, dass sie im letzten Jahr als Kinofilm erschien und viele Menschen zutiefst berührte.

Ein vor 25 Jahren maßgeblich beteiligter Greenpeace-Aktivist, Campbell Plowden, erzählte anlässlich des Kinostarts seine Version der dramatischen Geschichte. Plowden erlebte damals die “verrückteste Woche” in seiner vierzehnjährigen Mitarbeit bei Greenpeace. Hier ist sein Bericht in voller Länge nachzulesen und ein Hinweis zum Film DER RUF DER WALE, den es inzwischen auch auf DVD gibt.

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