Polar-Blog | Meldung aus der Kategorie: Spitzbergen: 14.07. – 22.07.2012

Polar-Kreuzfahrten legt ein Depot an
Publiziert: Freitag, den 24. Mai 2013

2012 angelegtes Hundefutter-Depot nicht komplett durch den Winter gekommen

Nahrungsmittel Depot Wahlenbergfjord
Eines dieser vier Fässer hat den Winter nicht überstanden…

Im Verlauf unserer Spitzbergen-Kreuzfahrt auf der MS Ocean Nova vom 14.07. – 22.07.2012 haben wir am 18. Juli früh morgens um 05:00 Uhr im Wahlenbergfjord ein Nahrungsmittel-Depot angelegt. Mit dieser Aktion haben wir die Husky-Expedition von Björn Klauer und Regina Elpers unterstützt, die sich in diesem Jahr auf die Suche nach der verschollenen Schröder-Stranz-Expedition von 1912/13 begeben haben.(vgl. hier)

Nachdem die Etappen 1 und 2 mit diversen Unwegbarkeiten und ohne das selbstgesteckte Ziel zu erreichen hinter den TeilnehmerInnen liegen sind Björn und Regine nun mit nur noch 5 Hunden allein für die 3. und letzte Etappe der Expedition auf Nordaustland angekommen.

Wie es den beiden weiterhin ergeht können Sie in ihrem eigens eingerichteten Blog nachlesen. Wir wünschen ihnen nach teils beinahe dramatischen Entwicklungen nun einen schönen Sommer und eine hoffentlich erfolgreiche Suche!

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Ein Kommentar zu „2012 angelegtes Hundefutter-Depot nicht komplett durch den Winter gekommen

  1. Stephani_D.

    Am Samstag erreichte uns folgende Mail von Björn und Regina:

    „Gestern haben wir das Depot im Wahlenbergfjord erreicht. Leider sind nur noch drei Fässer vorhanden. Das Vierte ist spurlos verschwunden. Nach den Spuren zu urteilen hat ein Eisbär versucht, die Fässer zu öffnen und sie dabei in einem Umkreis von mehreren 100 Metern verstreut.
    Zwei der Fässer enthalten das Hundefutter für 90 Tage – Gott sei dank! Das fehlende Fass enthielt 180 gefriergetrocknete Mahlzeiten für Regina und mich. Übrig bleibt Müsli, ein wenig Schokolade und ein paar dünne Suppen.
    Zum Glück fanden wir in dem einen Fass auch noch Streichhölzer. Das diese  in dem fehlenden Fass verstaut sein könnten, war unsere größte Sorge. Wir versuchen nun z. B. über das norwegische Polarinstitut / Uni Lebensmittel geliefert zu bekommen.“