Polar-Blog | Meldung aus der Kategorie: Nordost Grönland 2011

Eisberge Zodiac Grönland
© PolarQuest
Publiziert: Donnerstag, den 08. Mai 2014

Auszüge aus dem Reisebericht Nordost-Grönland 2011

Eine Expeditionskreuzfahrt zur größten Insel der Welt bringt Sie in den ansonsten völlig unzugänglichen Nationalpark von Nordost-Grönland. Auf dem Weg dorthin warten einzigartige Bilder und Landschaftsmotive auf Sie. Um sich ein besseres Bild über den Ablauf dieser unvergleichlichen und seltenen Reise machen zu können, zeigen wir Ihnen heute Ausschnitte aus dem Reisebericht der Nordost-Grönland Reise 2011.

Tag 1

Dienstag, 06. September

Start unseres Polar-Abenteuers
Wetter: bewölkt

Wir erreichten Longyearbyen und hatten ein paar Stunden Zeit, uns selbstständig die Stadt und das Museum anzusehen, bevor wir um 17:00 Uhr an Bord gingen. Auf der Quest wurden uns unsere Guides vorgestellt: Rikard, Linnea, Dierk, Elke, Ditte und unser Expeditionsleiter Martin, der kurz und effizient das Schiff erklärte, die Regeln an Bord, die Eisbären- und Zodiac– Sicherheitsregeln und die Pläne für unsere Reise.

Kurz danach fanden wir uns an Deck wieder, um die orangenen Rettungswesten anzuprobieren, was zu den vorgeschriebenen Sicherheitsvorkehrungen gehörte. Dann wurden wir zum Abendessen gerufen – was von allen Seiten dankbar entgegen genommen wurde, da wir lange Reisen hinter uns hatten und einige auf ein Mittagessen zuvor verzichteten. Nach dem Essen stiegen unsere Guides in ein Zodiac, um nach Walrössern Ausschau zu halten. Das Meer war bedeckt mit dickem Nebel und die Küste war unsichtbar. Wir konnten von der Brücke aus verfolgen wo sie waren. Von hier führte der Schiffsoffizier Jorge das Zodiac über ein Radio vorbei am Riff und dirigierte sie sicher wieder zurück zum Schiff. Leider waren die Walrösser momentan nicht zu Hause und wir setzten unseren Weg weiter in den Norden fort.

Tag 2

Mittwoch, 07. September

Kreuzfahren in Nebel und Eis
Wetter: Neben am Morgen, später Sonnenschein

Grönland Küste bei Sonnenschein
Grönlands Küste bei Sonnenschein

Unser Versuch in den Krossfjord einzufahren wurde von dickem Nebel gestoppt und wir änderten unseren Plan und schifften zur 14.Juli Bucht, wo wir von strahlendem Sonnenschein und Spitzbergen-Rentieren auf den Hügeln begrüßt wurden. Wir machten einen kleinen Rundgang zu den Gletschern und sahen die herbstlichen Farben der Tundra, einige noch immer blühende Polsternelken und das Eis im Wasser. Diejenigen, die sich nicht für eine lange Wanderungen in der Lage fühlten, fuhren mit den Zodiacs zwischen dem Eis umher und hielten Ausschau nach Robben. Der Rest von uns folgte ihnen bald.

Wir fuhren weiter nördlich und am späten Nachmittag machten wir uns wieder auf in die Zodiacs. Dieses Mal um an die Front des 6. und 7. Gletschers zu fahren. Das Wasser war voll mit Eis und während wir die Gletscher beobachteten, sahen wir einige kalben. Einige von uns machten einen kurzen Landgang um auf dem Vorsprung des Gletschers zu laufen. Am Abend genossen wir den „Captain‘s Willkommen-Cocktail“ und die Möglichkeit unsere Mitreisenden näher kennen zu lernen.

Tag 3

Donnerstag, 08. September

Wilde Tierwelt
Wetter: Nebel am Morgen, bewölkt

Am Morgen fuhren wir zwischen Lernerøyane in das Innerste des Liefdefjords und schauten uns kleine Eisberge an, den geologischen Aufbau und die Landschaft. Es hing ein leichter Nebel über dem Wasser und es war recht kühl. Wir machten eine kurze Anlandung auf eine der Insel um uns etwas auszustrecken und warm zu werden, kehrten dann zur Quest zurück und aßen zu Mittag. Auf dem Weg hinaus aus dem Liefdefjord machte die Quest einen Umweg um Andøyane auszukundschaften. Auf einmal entdeckte Martin etwas am Strand und Dierk und Ditte begaben sich in die Zodiacs um sich ein näheres Bild zu verschaffen. Und tatsächlich fanden wir uns alle 20 Minuten später in den Zodiacs wieder um den Eisbären zu sehen. Wir verbrachten 20 Minuten damit ihn zu begutachten und fuhren dann nördlich nach Moffen. Die Walrösser waren heute dort zuhause und nachdem wir sie eine Zeit lang beobachtet haben, „setzten wir die Segel“ in das offene Meer hinein in unser Grönland-Abenteuer.

Fortsetzung folgt…

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.