Polar-Blog | Meldung aus der Kategorie: Spitzbergen: 24.07. – 03.08.2014

Publiziert: Donnerstag, den 07. August 2014

3. und letzter Nachtrag zur Spitzbergen-Umrundung vom 24.07. – 03.08.2014

Tag 9 (01.08.2014)

Nun sind wir im Hornsund angelangt. Wir gingen in Gnålodden bei wunderschönem Wetter an Land. Ein imposanter Vogelfelsen erstreckte sich vor uns, leuchtend grüne Vegetation mit saftigen Moosen. Wir konnten auch einen Blick auf die Trapperhütte erhaschen, welche die erste Trapperin auf Spitzbergen – Wanny Woldstad – als Beistation verwendet hatte. Nach dieser schönen Landung fuhr die MS Quest ein Stück weiter in die Burgerbukta. Diesen Nachmittag hatten wir strahlende Sonne, gemütlich fuhren wir zwischen Eisschollen, die wie Eisskulpturen aussahen, Richtung Gletscherfront vom Mühlebachbreen. Und dort war einiges los: Immer mal wieder kalbte der Gletscher! Und immer wieder polterte es innen im Gletscher. Auf dem Rückweg machten wir noch eine kurze Anlandung beim Kvalfangerbreen und sahen die Überreste einer Bartrobbe! Es waren nur noch das Skelett und ein wenig Sehnen und Fasern an den Flossen übrig. Und nicht weit davon frische Eisbärenspuren. Zurück am Schiff erwartete uns eine Überraschung: BBQ auf Deck 4! Die Hotelcrew hatte zwei große Buffets aufgestellt, auf dem Grill brutzelten allerlei Steaks, Fisch, Würste und die Musik lieferte die passende Untermalung. Es wurde gelacht, getanzt und gefeiert bis in die Abendstunden.

Tag 10 (02.08.2014)

Nach einer ruhigen Nacht an Spitzbergens Westküste entlang, kamen wir im Isfjord an. Hier hat vor 10 Tagen alles begonnen. Wir gingen im Alkhornet an Land und hatten wundervolle Rentierbeobachtungen. Von hier ging es weiter Richtung Billefjord zum Svenskehuset, einem über 100 Jahre alten Holzhaus. Es gab eine schöne Tundra und abenteuerliche See, ein schöner Abschluss. Am Abend haben wir die gesamte Reise noch einmal Revue passieren lassen und waren alle erstaunt wie viele tolle Erlebnisse wir in diesen 10 Tagen gemeinsam hatten.

Tag 11 ( 03.08.2014)

Abschied von der Arktis, vom Guide-Team, den Mitreisenden und von der MS Quest mit ihrer Crew.

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.