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Otto Nordenskjöld

Otto Nordenskjöld (* 6. Dezember 1869 † 2. Juni 1928) war ein schwedischer Geologe und Polarforscher. Bekannt wurde er für seine Antarktis-Expedition 1902 mit dem Schiff Antartic.

Die schwedische Expedition sollte als erste Expedition in der Region der Antarktischen Halbinsel überwintern. Nordenskjöld und fünf seiner Männer entschieden sich für ein Winterquartier auf Snow Hill Island vor der Ostküste der Halbinsel. Die Antarctic segelte zurück zu den Falkland-Inseln, um dort zu überwintern. Bei ihrer Rückkehr konnte die Besatzung nicht nach Snow Hill Island durchkommen und ließ stattdessen 3 Männer bei Hope Bay auf der Spitze der Halbinsel. Sie sollten versuchen, zu Fuß das 320 km entfernte Snow Hill zu erreichen. Die Antarctic wurde dann auf der Weiterfahrt nach Süden von Packeis eingeschlossen und sank am 12. Februar 1903 etwa 40 km vor Paulet Island. Die Besatzung konnte sich durch einen Gewaltmarsch mit einigen Vorräten dorthin retten.
Die drei Männer, die in Hope Bay zurückgelassen wurden, konnten zunächst nicht nach Snow Hill Island durchkommen, da der Weg durch offenes Wasser versperrt war. Erst im September versuchten sie es erneut und trafen durch einen glücklichen Zufall an der Nordküste der Insel Vega auf Nordenskjöld, der mit einem seiner Männer auf einer Erkundungstour nach Norden war. Den Ort ihres Wiedersehens nannten sie Cape Well-Met (etwa: "Kap der guten Begegnung").

Die Besatzung der Antarctic, die auf Paulet überwinterte, baute sich in der Zwischenzeit Steinhütten und ernährte sich von Adéliepinguinen.

Erst im November 1903 wurden die Männer von einer Rettungsexpedition mit der Uruguay gefunden.

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