Prins Karls Forland
Nordwestlich der Isfjordmündung liegt die 86 km lange und 11 km breite Insel Prins Karls Forlandet. Üblicherweise fahren die meisten Kreuzfahrtschiffe auf der Westseite dieser gebirgigen Insel (Monacofjellet 1084m) entlang, da sie aufgrund ihres Tiefgangs den Forlandsundet in Höhe Sarstangen (Wassertiefe weniger als 4m) nicht passieren können. Dadurch entgehen einem die einzige in Spitzbergen bekannte – und gleichzeitig nördlichste der Welt – Seehundpopulation, einige Walrossplätze und eine Vielzahl an beeindruckenden Gletschern auf der Ostseite von Prins Karls Forlandet. Die 650 km² große Insel steht unter Naturschutz und ist, bis auf eine Schutzhütte, die dem Gouverneur von Spitzbergen untersteht, unbewohnt.
Prins Karls Forlandet darf weder angeflogen noch mit Motorschlitten befahren werden. Nördlich von Sarstangen passieren die kleineren Schiffe die Engelsbukta. Englische Walfänger hatten einen ganz anderen Namen für die Bucht (Comfortless Cove) und den Gletscher an deren östlichen Ende (Comfortless Breen).
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