Diskobucht intensiv

Reiseverlauf Diskobucht intensiv:

Termine:
26.07. – 05.08.2016
02.08. – 12.08.2016
09.08. – 19.08.2016 Fotoreise mit Norbert Rosing!
11.09. – 21.09.2016
18.09. – 28.09.2016 auch gesondert ausgeschrieben als Polarlichtreise

1. Tag – Übernachtung in Kopenhagen
2. Tag – Flug nach Ilulissat über Kangerlussuaq, Wanderung zum Kangia Isfjord
3. Tag – Vormittag zur freien Verfügung, nachmittags geht es an Bord
4. Tag – Ataa-Sund und Eqip Sermia
5. Tag – Niaqornat: Das Dorf am Ende der Welt
6. Tag – Uummannaq und Umgebung
7. Tag – Saqqaq und Diskoinsel
8. Tag – Asiaat und die umgebende Inselwelt
9. Tag – Durch die Diskobucht zurück nach Ilulissat
10. Tag – Ilulissat, Flug nach Kopenhagen über Kangerlussuaq
11. Tag – Heimreise

Haben Sie vielleicht einen Grönland Reisebericht gelesen, sich mit Bekannten über deren Grönland Kreuzfahrt unterhalten oder sind Sie möglicherweise über eine Dokumentation über Grönland in der Presse oder dem Fernsehen gestolpert? Dann wissen Sie, dass ein Besuch in der Diskobucht ein absolut beeindruckendes und unvergessliches Reiseerlebnis ist. Diese Expeditionskreuzfahrt gibt Ihnen volle 7 Tage Zeit für intensive Einblicke in die faszinierende Region rund um die Diskobucht.

Diskobucht: Willkommen im Reich der Eisberge

Der Name ist Programm, denn Ilulissat bedeutet „Eisberge“. Und diese gibt es hier so zahl- und artenreich wie an wohl keinem anderen Ort. Die Eisberge in der Diskobucht entstammen dem Sermeq Kujalleq, dem Jacobshavn-Gletscher bei Ilulissat. Mit einer Fließgeschwindigkeit von 40 Metern täglich und einem jährlichen „Eisauswurf“ von 46 Kubikkilometern ist er der produktivste Gletscher der Welt. Und da der Ilulissat Eisfjord (Kangia) vom Gletscher-Rand bis hin nach Ilulissat stetig flacher wird, stauen sich die Eisberge direkt vor den Toren der Stadt, bis der Druck der nachrückenden Eisgiganten einen neuen Schwall in die Diskobucht hinaus treibt. Ob bei einem Spaziergang entlang des Eisfjords oder von Bord der MS Cape Race bei einer Fahrt durch den Ataa-Sund und den Torssukatak Eisfjord – sicher werden Sie nie müde werden, neue Formen und Farbspiele in den bizarren Skulpturen aus Eis zu entdecken.

Die Gastfreundschaft der Inuit
Das Leben in einer der für Menschen lebensfeindlichsten Umgebungen unseres Planeten hat die Gastfreundschaft tief in der Inuit-Kultur verwurzelt. Für diejenigen, die sich auf einen ausgedehnten Jagdausflug oder gar auf Wanderschaft begaben war die Gewissheit, in jedem Haus Unterschlupf und Nahrung zu bekommen eine Art Lebensversicherung. Entsprechend freundlich ist auch heute noch der Empfang – z. B. in Uummannaq. Nicht umsonst heißt es, dass jeder, der die malerische Stadt am Fuße des herzförmigen Berges besucht, ein kleines Stück seines eigenen Herzens dort zurück lässt.

In der kleinen Siedlung Niaqornat mit nur 59 Einwohnern ist ein Besuch der MS Cape Race mit Besatzung und Gästen eine immer wieder willkommene Abwechslung vom Alltag und häufig Grund genug, ein traditionelles Kaffemik, eine Art Kaffee-Klatsch mit alten Geschichten und viel Gelächter, zu organisieren.

Wie die Diskoinsel an ihre jetzige Position kam
Eine Inuit-Legende berichtet, das die Diskoinsel in grauer Vorzeit wesentlich weiter im Süden Grönlands lag. Da sie den dortigen Bewohnern den direkten Zugang zum Meer versperrte zogen zwei alte Männer sie mit Hilfe eines Kinderhaares, diverser Zaubersprüche und ihren zwei Kajaks bis hinauf in die Diskobucht. Fragt man einen Geologen so entstand die Insel durch vulkanische Aktivität vor 55 bis 65 Mio. Jahren. So oder so – mit einer Geisterstadt, den schönsten Basaltfeldern Grönlands und einem roten Fluss bietet Ihnen ein Besuch eine Vielzahl neuer Eindrücke.

Hinein ins Getümmel
Der Südosten der Diskobucht glänzt unter anderem durch eine überwiegend stabile Wetterlage mit viel Sonnenschein. Vielleicht liegt es ja daran, dass sich auf den Inseln in diesem Teil der Bucht riesige Seevogel-Kolonien nieder gelassen haben. Und auch die gigantischen Buckelwale sind regelmäßige Besucher der Region. Qasigiannguit schließlich, der Hauptort der Region, bedeutet übersetzt „Die kleinen gefleckten Robben“ – wie es zu dieser Namensgebung kam werden Sie vor Ort hoffentlich selbst nachvollziehen können.

Zusammenfassung als Download
Die spannendsten Argumente für einen Traumurlaub mit der Cape Race in Grönlands Diskobucht, haben für Sie noch einmal als Download und zum Ausdrucken zusammengestellt.

Bitte beachten Sie den wichtigen Hinweis:

Flexibilität bei Tagesplan und Routenführung ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen und sicher durchgeführten Expedition. Sie gibt uns die Gelegenheit, Ihnen die größtmögliche Vielfalt an Landschaftsformen und Tierbegegnungen zu ermöglichen.

Unser Expeditionsleiter entscheidet gemeinsam mit dem Kapitän vor Ort über das endgültige Programm – falls nötig auch inklusive Plan A, B und C. Bei unseren Fotoreisen fliessen auch die Wünsche der fotografischen Leitung in die Entscheidungen ein. Daher gilt das oben ausgeschriebene Programm lediglich als Beispiel.

Freuen Sie sich auf das Unerwartete – es ist Erbe und Reiz einer jeden Expeditionskreuzfahrt!