Bis zum südlichen Polarkreis

Reiseverlauf:

1. Tag – Start ins Abenteuer
2. Tag – Ankunft in Buenos Aires
3. Tag – Ushuaia, die Stadt am Ende der Welt
4. Tag – Willkommen an Bord
5. Tag – Auf See
6. Tag – Auf See
7. Tag – z. B. Gerlache Straße*
8. Tag – z. B. Paradise Bay*
9. Tag – z. B. Lemaire Kanal*
10. Tag – z. B. Petermann Island und Port Lockroy*
11. Tag – südlicher Polarkreis z. B. Detaille Island*
12. Tag – z. B. Deception Island**
13. Tag – Auf See
14. Tag – Auf See
15. Tag – Rückkehr nach Ushuaia, Flug nach Buenos Aires
16. Tag – Rückflug
17. Tag – Ankunft zuhause

* Antarktische Halbinsel | ** Südliche Shetland Inseln
Reisetermin:
15.02.2018 – 03.03.2018

Südlicher Polarkreis – das Besondere im Süden

Im Norden quert man den Polarkreis ohne großes Abenteuer schon im Norden Skandinaviens – im Süden dagegen sind es nur wenige Expeditionen pro Jahr, die diese Breiten zu erreichen versuchen. Eis-, Wind- und Wetterverhältnisse machen häufig einen Strich durch die Rechnung – aber wenn es klappt gehört man zu einem ganz auserlesenen Zirkel von Reisenden, die von sich behaupten können, den südlichen Polarkreis gequert zu haben. Falls es nicht klappt haben Sie einen Tag mehr in der unvergleichlichen Landschaft der Antarktis – Sie können also nur gewinnen.

Besonderheiten:

  • Expeditionskreuzfahrt zu den Höhepunkten der Antarktis in kleiner Expeditionsgruppe
  • Reiseroute bis hinunter zum südlichen Polarkreis
  • Alle Ausflüge und Anlandungen sind bereits im Reisepreis enthalten
  • Uneingeschränktes Naturerlebnis: Alle Reisegäste können gleichzeitig an Land gehen und haben dadurch die maximale Zeit für Naturbeobachtungen!

An den Tagen der Sonnenwende geht die Sonne an den Polarkreisen im Sommer für mindestens 24 Stunden nicht unter und im Winter nicht auf. Ist die Querung des nördlichen Polarkreises ohne Probleme an Land möglich, führen nur wenige Antarktis-Expeditionen so weit hinunter in den Süden. Mit der MS Ushuaia setzen Sie von Ushuaia aus direkt Kurs auf die Antarktis, in Richtung Südlicher Polarkreis.

Nach zwei Tagen auf der Drake Passage wenden Sie sich der Antarktischen Halbinsel zu. Es ist ein grandioses Ereignis, wenn die Kakophonie von tausenden Spielzeughupen, Tröten und Vuvuzelas sich vor Ihren Augen auflöst zu einer Kolonie von Pinguinen, die geschäftig ihrem Treiben nachgehen, umrahmt von südlichen Seebären und diversen Robbenarten. Über dieser Szenerie schweben Sturmvögel und Raubmöwen; beide immer erpicht darauf, Futter ohne große Mühe zu erbeuten, wobei das auch mal ein Pinguinküken sein kann.

In der Gerlache Strasse, wo Sie zwischen Eisbergen und winzigen Inseln kreuzen, liegen die Wilhelmina Bay auf dem antarktischen Festland und Petermann Island. Die beiden Orte sind rund 200 km Wasserlinie voneinander entfernt und bieten, jeder auf seine Art und Weise, unglaubliche Eindrücke: Die Kulisse in der Wilhelmina Bay, mit 2.000 m hohen Bergen auf dem Festland, Eisbergen auf dem Meer und auf Eisschollen ruhenden Weddell- und Krabbenfresserrobben, ist wahrlich atemberaubend.

Wenn der Lemaire Kanal weit nördlich von Ihnen liegt gibt es nur noch eines: Ziel „Südlicher Polarkreis“! Wenn Wetter und Eis mitspielen steht vielleicht ein Landgang auf Detaille Island auf dem Tagesprogramm. Und dann ist es Zeit, wieder umzukehren. Sie lassen den südlichen Polarkreis hinter sich und setzen Kurs auf die südlichen Shetlandinseln. Mit dem befahrbaren Vulkankrater von Deception Island und einer riesigen Kolonie Kehlstreifen Pinguine auf Halfmoon Island z. B. hat die Antarktis ihr Pulver aber noch lange nicht verschossen – auch diese Highlights werden sich tief in Ihr Gedächtnis einbrennen.

Da in der Antarktis durch die IAATO-Regelung maximal 100 Passagiere gleichzeitig an Land gehen dürfen und das Zeitfenster für Anlandungen pro Schiff auf 4 Stunden begrenzt ist, müssen sich bei größeren Kreuzfahrtschiffen die Reisegäste diese Zeit aufteilen und damit kürzere Landgänge in Kauf nehmen. Die MS Ushuaia nimmt maximal nur 88 Passagiere auf, so dass Ihnen die volle Zeit für ihre Landausflüge bleibt!!

Bitte beachten Sie den wichtigen Hinweis:

Flexibilität bei Tagesplan und Routenführung ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen und sicher durchgeführten Expedition. Sie gibt uns die Gelegenheit, Ihnen die größtmögliche Vielfalt an Landschaften und Tierbegegnungen zu ermöglichen.

Unser Expeditionsleiter entscheidet gemeinsam mit dem Kapitän vor Ort über das endgültige Programm – falls nötig auch inklusive Plan A, B und C. Daher gilt das oben ausgeschriebene Programm lediglich als Beispiel

Freuen Sie sich auf das Unerwartete – es ist Erbe und Reiz einer jeden Expeditionskreuzfahrt!