Silvester in der Antarktis
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lat.: Diomedeidae
engl.: albatros
Die Albattrosse sind eine zur Ordnung der Röhrennasen gehörende Familie von Seevögeln. Es gibt insgesamt 21 Arten, davon leben 17 in den südlichen Ozeanen. Die größten haben eine Spannweite von 340cm und wiegen 12kg! Damit gehören sie zu den schwersten rezenten flugfähigen Vögeln. Selbst die "kleinen" Arten haben noch eine Spannweite von rund 2 Metern.
Sie sind hervorragende Segelflieger- was bei der Spannweite nicht verwundert. Die Flügel sind jedoch so groß, dass Albatrosse sie nur für kurze Zeit und unter enormen Kraftaufwand gebrauchen können. In der Nähe der Oberfläche sind sie schlechte Flieger. Deswegen fangen sie Ihre Beute auch nicht im Flug, sondern sie schwimmen auf der Wasseroberfläche und bewegen sich dort mit kräftigen Schlägen ihrer mit Schwimmhäuten versehenen Füße. Aufgrund ihres hohen Gewichts und den schwachen Flügeln haben sie große Schwierigkeiten bei den Starts und Landungen. Letztere wirken eigentlich immer mindestens tollpatschig und sie legen oft genug Bruchlandungen mit gefärlichen Einlagen hin. Zum starten benötigt ein Abatross immer einen leichten Gegenwind , da er aus eigener Kraft sonst nicht in die Luft kommt. Sinkt die Windgeschwindigkeit unter ca. 3m/s (etwa 11km/h) müssen sie am Boden bleiben! Überhaupt sind Albatrosse als Segelflieger in besonderm Maße vom Wind abhängig. So hat sich beispielsweise in den 1970er Jahren ein Albatross in einem Sturm bis auf die Shetlandinseln im Nordatlantik verirrt. Aufgrund der Flauten in den Rossbreiten (ca 30°N und 30°S) und den äquatorialen Kalmen kam diese Tier nicht wieder in sein eigentliches Verbreitungsgebiet in der südlichen Hemisphäre zurück.