| 1. Tag |
Am Nachmittag Einschiffung auf das Expeditionsschiff MS Akademik Ioffe im Hafen von Ushuaia, der südlichsten Stadt der Welt. Wir fahren durch den malerischen Beagle Channel.
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| 2. Tag |
Auf verschiedenen Vorträgen bereiten uns unsere Reiseleiter auf die Antarktis vor. Wir bestaunen die Vögel der Antarktis, die unser Schiff ständig umkreisen und mit etwas Glück sehen wir Wale.
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| 3.&4. Tag |
Während der Nacht erreichen wir die Falklandinseln. Am Morgen werden wir die erste Anlandung auf dieser fantastischen Expeditionsreise erleben. Es ist geplant, den Westen des Falkland Archipels zu erkunden, der Heimat zahlloser Seevögel wie dem imposanten Schwarzbrauenalbatross. Auf der Insel West Point werden wir die erste Begegnung mit Pinguinen haben. Auch die Felsenpinguine leben dort in großen Populationen. Auf Caracass Island werden wir nistende Magellanpinguine beobachten können, ebenso Austernfischer, Gänse und die Magellan Dampfschiffente, die ein ständiger Bewohner der Falkalndinseln ist.
Am nächsten Tag besuchen wir Stanley, die Hauptstadt der Falklandinseln. Auf einem Rundgang durch die malerischen Straßen mit ihren bunt gestrichenen Häusern, werden wir viel über die strategische Bedeutung der Inseln erfahren, z.B. warum dieser kleine und heute ruhige Hafen im 19. Jahrhundert so wichtig für Schiffe war, die die berüchtigten Gewässer vor Kap Hoorn befahren wollten. Und das kleine Briefmarkenmuseum mit seiner beeindruckenden Sammlung posthistorischer Paraphernalien gilt auch ausserhalb von eingefleischten Philatelistenkreisen als lohnendes Besuchsziel.
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| 5.&6. Tag |
Wir setzen unsere Reise fort in Richtung Südosten mit dem Ziel Südgeorgien. Diese Tage sind alles andere als langweilig, denn unsere Guides werden eine Vielzahl von Vorträgen halten, z.B. über die Erhaltung der Polargebiete. Dies ist eines der großen Anliegen des Veranstalters One Ocean Expeditions. Wir werden einiges über die ersten Teufelskerle erfahren, die mit heroischem Heldenmut auszogen um den unbekannten Kontinent Antarktis zu entdecken. Wir werden sicherlich viele Stunden an Deck damit verbringen, die unser Schiff umkreisenden, antarktischen Seevögel bei ihren eleganten Flugmanövern zu bestaunen oder das Meer nach Walen und anderen Meeressäugern abzusuchen. Während unsere Ungeduld stetig wächst, können wir nach dem Passieren des antarktischen Konvergenzgürtels eine drastische Abnahme der Temperaturen spüren.
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| 7.-9. Tag |
Majestätische, schneebedeckte Berge begrüßen uns auf Südgeorgien, der rauesten Insel der atlantischen Subantarktis. Die MS Akademik Ioffe wird durch die geschützen Gewässer der Ostküste fahren. Wir planen bei den Salisbury Plains und in der St. Andrews Bay vor Anker zu gehen. Hier leben zigtausende Brutpaare von Königspinguinen mit ihrem Nachwuchs. Jeder Zentimeter der Küste scheint von ihnen besetzt- ein wirklich beeindruckendes Erlebnis. Es gibt aber noch andere Wildtiere zu entdecken: Schmarotzerraubmöwen und Riesensturmvögel gleiten durch die Lüfte, Pelzrobben stecken Ihre Köpfe aus dem Wasser und Albatrosse, unsere ständigen Begleiter, sind niemals weit weg. Wir hoffen, die alte Walfangstation in Grytviken und das Grab des berühmtesten Antarktisentdeckers Sir Ernest Shackleton zu besuchen.
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| 10.-12. Tag |
Während wir uns der Antarktis durch die Scotia See immer weiter nähern, versuchen wir die Südorkneyinseln zu besuchen. Diese Inseln sind durch eine riesige, unter Wasser liegende Bergkette mit der antarktischen Halbinsel verbunden. Die Inseln, oft vom Nebel umhüllt, werden von großen Eisbergen und Meereis geschützt. Mit etwas Glück können wir Coronation Island mit den eleganten Schneesturmvögeln und den Pinguinen in ihren Moosnestern erkunden. Wenn es die Bedingungen zulassen, landen wir auch auf der abgelegenen Insel Laune an und besuchen dort die argentinische Meteorologenstation Orcadas.
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| 13.-16. Tag |
Unser nächstes Ziel auf dem Weg zu den Südshetlandinseln heißt Elephant Island, wo Sir Ernest Shackleton mit seiner Mannschaft im Jahre 1916 Zuflucht gefunden hatte, nachdem sein Schiff, die HMS Endurance, von den Packeismassen im Weddellmeer zerstört wurde.
Danach umfahren wir die Südshetlandinseln, die in direkter Nähe zur antarktischen Halbinsel liegen. Eine unglaubliche Artenvielfalt an Tieren erwartet uns auf den Inseln dieser Gegend, wie z.B. King George Island, Half Moon Island, Aicho oder Livingston. Hier brüten Adeliepinguine, Eselspinguine und Kehlstreifenpinguine ebenso wie verschiedene Robbenarten. Mit etwas Glück können wir die freundlichen Buckelwale beim Fischen von Krill in der Nähe von King George Island beobachten.
Wenn es das Wetter erlaubt, besuchen wir den Vulkankrater von Deception Island. Bei diesem noch aktiven Vulkan mischt sich heißes Wasser mit dem des antarktischen Meeres, ein idealer Ort für die Unerschrockenen unter Ihnen, einmal kurz ins Wasser abzutauchen. Für alle, die lieber trocken bleiben möchten, bieten sich spektakuläre Wanderungen zu höher gelegenen Punkten des Kraterrandes an. In der Nähe wartet auch eine verlassene Walfangstation darauf erkundet zu werden.
Schließlich erreichen Sie die lang ersehnte antarktische Halbinsel. Die Anlandung ist geplant im Paradise Harbour oder der Hope Bay. Die Landschaft mit seinen kolossalen Eisbergen und der endlos scheinenden antarktischen Eisschicht ist schlichtweg atemberaubend. Wenn es die Bedingungen erlauben, werden wir die Küste anfahren, damit Sie mit eigenen Beinen den weißen Kontinent, die Antarktis betreten können.
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| 17.-18. Tag |
Wir verlassen nun diesen magischen Ort und begeben uns auf den Rückweg, passieren wieder die antarktische Konvergenz in der Drakepassage, umfahren Kap Hoorn und kreuzen durch den Beagle Kanal zurück nach Ushuaia.
Während dieser letzten Tage Ihrer Reise werden Sie sich sicherlich mit den Mitreisenden über die großartigen Eindrücke der letzten Tage austausche. Den Abschluss Ihrer wunderbaren Reise krönt ein ganz besonderes Dinner.
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| 19. Tag |
Ushuaia werden Sie am frühen Morgen erreichen. Zeit sich von Ihren Mitreisenden und der Mannschaft zu verabschieden. Sie werden zu Ihrem Hotel, bzw. zum Flughafen gebracht, je nachdem wie Ihre Reise gebucht wurde.
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| Wichtige Hinweise |
Bei jeder Expeditionskreuzfahrt in die Arktis oder Antarktis dringen Sie in die extremsten Landschaften der Welt vor, daher kann aufgrund widriger Eis- oder Wetterbedingungen ein Umstellen des Fahrplans notwendig werden. Auch stellen Tierbeobachtungen oft den Zeitplan auf den Kopf. Der genaue Reiseverlauf wird vom Expeditionsleiter und dem Kapitän den zum Zeitpunkt der Reise herrschenden Bedingungen bestmöglich angepasst. Ihre Sicherheit steht immer an erster Stelle. Insofern sind alle genannten Termine und besuchten Orte lediglich als grobe Orientierung zu verstehen. Es gibt in der Wildnis einfach keinen Fahrplan! Tierbeobachtungen unterliegen immer dem Zufall und sind kein planbarer Programmpunkt! |
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